Wohncontainer

 

Die derzeit am Markt befindlichen Wohncontainer gleichen bis auf wenige Details den Bürocontainern, und werden voll isoliert und fertig vorinstalliert. Meistens sind die einzelnen Container in Paneelbauweise gefertigt, die eine flexible Anordnung von Türen und Fenstern ermöglicht. Weiterhin können dadurch die einzelnen Module miteinander verbunden werden, um größere Räume zu schaffen.

Prinzipiell sind Wohncontainer als Lösung auf Zeit gedacht, sprich als Überbrückung bis eine permanente Lösung in Massiv- oder Fertigbauweise realisiert wurde. Ein Irrglaube ist, dass ein Container ein in sich geschlossenes System darstellt. Wohn- wie auch Sanitär- und Bürocontainer benötigen einen festen Anschluss an externe Medien (Gas, Wasser, Strom, Abwasser). Auch lassen sich Containerlösungen nicht „auf der grünen Wiese“ realisieren. Aufgrund des nicht unerheblichen Eigengewichtes von bis zu mehreren Tonnen ist ein tragfähiger Untergrund erforderlich; bei gestapelter Bauweise sowieso.

Containermodule gibt es vornehmlich in zwei Bauarten: in den Abmessungen der ISO-Container-Normen werden sie bevorzugt für in Modulbauweise hergestellte Bauten verwendet. Dabei wird nach Randcontainern (mit stärker isolierten Außenwänden) und Innencontainern unterschieden. Die zweite Bauart sind Abrollcontainersysteme. Vorteil ist hierbei die schnellere Umsetzbarkeit, da bei diesen Systemen außer dem Transportfahrzeug (Abrollcontainerfahrzeug) kein zusätzliches Hebezeug (Autokran oder dergleichen) benötigt wird. Die Möglichkeit zur Modulbauten sind hierbei begrenzt (insbesondere vertikal). Container für Abrollsysteme werden häufig auch nur in Breiten von 2,20 m angefertigt.

Beispiele für einzelne Wohncontainer:

woco1 woco2

 

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